Kursfahrt Avila 2016

 

Ende Februar ist eine Gruppe von 17 Schülern, plus unsere Lehrerin Frau Thurn, nach Ávila, eine Stadt in der Nähe von Madrid gefahren. Die Kursfahrt ging eine Woche. Wir wurden in Zweier- und Dreiergruppen auf Gastfamilien verteilt, bei denen wir über den ganzen Zeitraum unterkommen konnten, und versorgt wurden. Dies funktionierte immer sehr gut. Es gab kaum Leute, die etwas an ihrer Familie auszusetzen hatten, ein paar hatten jedoch Probleme mit der nationalen Küche, welche recht stark von der Deutschen abweicht. Ávila ist eine übersichtliche, aber sehr verwinkelte Stadt, in der wir uns gern Abends nach den Ausflügen aufgehalten haben. Die Cafés waren zum Beispiel sehr schön und gemütlich.

Wir waren fast jeden Tag um die 5 Stunden in der Sprachschule. Dies wurde nur unterbrochen, wenn wir einen längeren Ausflug geplant hatten. Die Lehrer waren sehr nett, haben aber nur Spanisch gesprochen. Der Unterricht war insgesamt sehr entspannt und unterhaltsam, da wir viel in Gruppen diskutiert und gesprochen haben, und recht wenig schreiben mussten. Wir wurden nach unserer Leistung in 2 Sprachgruppen eingeteilt, und bekamen Aufgaben, die auf unseren Wissensstand zugeschnitten waren. Dies funktionierte überraschend gut. Viele von uns hatten ein wenig Angst, vieles nicht zu verstehen, vor allem die leistungsschwächeren Schüler, und die, die schon seit einem halben Jahr keinen Spanischunterricht mehr hatten. Die Lehrer, und auch die Gastfamilien, konnten aber mit einem sehr kleinen und verständlichen Wortschatz unglaublich viel sagen, sodass man so ziemlich alles verstanden hat. Was dann schwerer war, war das Reden an sich. Wir hatten uns aber alle mit Wörterbüchern oder Übersetzungsapps eingedeckt, um das auszugleichen.

Die Ausflüge waren allesamt sehr interessant und unterhaltsam, jedoch auch sehr anstrengend. In Toledo, einer maurischen Stadt, in der es ständig bergauf ging, waren wir zum Beispiel um die fünf Stunden, wovon wir eine Stunde Freizeit hatten, um die Stadt auf eigene Faust zu erforschen, oder uns ein schönes Plätzchen zum Entspannen zu suchen. Die Führungen waren hauptsächlich auf die Geschichte ausgelegt, jedoch in Madrid zum Beispiel haben wir auch einiges über die Regierung und ähnliches erfahren. Geführt wurden wir dabei immer von Adolfo, auch ehrfürchtig "el jefe" genannt. Adolfo war extrem sympathisch, entspannt, und konnte vor allem sehr interessant über die Geschichte informieren. Die Führungen waren übrigens alle auf Spanisch, aber auch sehr gut verständlich.

Alles in allem war die Kursfahrt sehr interessant, unterhaltsam und empfehlenswert.

Kursfahrt Spanien

Unsere Kursfahrt nach Spanien 2015

Am Samstagmorgen um 05.30 Uhr hatten sich alle am Flughafen Berlin Schönefeld eingefunden und die Reise nach Spanien konnte beginnen. Nach einem etwa dreistündigen Flug, bei dem sich die Zeit mit einer nervenaufreibenden Runde „Mario Kart“ vertrieben wurde, sind wir in Madrid angekommen. Am Flughafen erwartete uns Adolfo, unser Stadtführer und sympathischer Lehrer während des Sprachunterrichts. Er zeigte uns die wichtigsten (más importante) Orte von Madrid, unter anderem die Plaza Mayor, die Almudena, den Parque del Retiro, das Estadio Santiago Bernabéu etc. und brachte uns deren Bedeutung näher, selbstverständlich auf Spanisch. Als wir dann nach einem sehr langen aber spannenden Tag am Abend in Ávila eintrafen, wurden wir von unseren Gastfamilien empfangen und herzlich begrüßt.

Nachdem wir uns am Folgetag auf der Busfahrt nach Salamanca in aller Ruhe über unsere Familien ausgetauscht hatten, besichtigten wir die Stadt Salamanca mit ihren imposanten Kathedralen und der alten Universität. Nach einem interessanten Tag mit sehr vielen Laufeinheiten waren wir am Abend alle erschöpft und freuten uns auf ein wenig Erholung in unserem „neuen Zuhause“.

Dann kam auch schon der Montag und wir alle waren gespannt, was uns im Sprachunterricht der Sprachschule „Letras Castellanas“ erwarten würde. Es stellte sich heraus, dass es sehr viel Spaß brachte in einer angenehmen und lockeren Atmosphäre Spanisch zu lernen und mit Adolfo zu scherzen.

Am Nachmittag besichtigten wir Ávila und lernten viele schöne Ecken kennen, zum Beispiel die Kathedrale, die Altstadt und die alte Stadtmauer, auf der wir am Folgetag bei leider mäßigem Wetter spazieren gingen und die wundervolle Aussicht auf die Stadt genossen.

Am Mittwoch folgte auf die üblichen Stunden Sprachunterricht ein kleiner Kochkurs, bei dem eine Paella zubereitet werden sollte. Sie wurde con mucho amor (mit viel Liebe) und mit vielen verschiedenen Meeresfrüchten gekocht, was leider nicht ganz den Geschmack der meisten Schüler traf.

Am Donnerstag hatten wir einen Nachmittag zur freien Verfügung und entschieden uns für einen Spaziergang zu einem Einkaufszentrum, in dem ein Vorrat an Souvenirs, Süßigkeiten, spanischen Spezialitäten und natürlich Klamotten angehäuft wurde.

Nachdem am Freitag die letzten Stunden des Sprachunterrichts zu Ende gingen, hielt jeder Teilnehmer ein Diplom in der Hand und konnte sich auf eine Stadtrallye am Nachmittag freuen. Bei ebengenannter ging es darum, die Schauplätze von mehreren Fotos zu finden und Aufgaben rund um diese Orte zu bewältigen. Jedoch schaffte es kein Team alles fehlerfrei zu finden und zu lösen, aber es war trotzdem ein schöner Abschluss. Wir verbrachten den letzten Abend mit unseren Gastfamilien, bedankten uns für die tolle Zeit und genossen die letzten Stunden in Spanien.

Am Samstagmorgen ging es dann wieder einmal zu einer sehr unspanischen Zeit aus dem Bett und mit dem Bus zum Flughafen, nachdem wir uns von den Gastfamilien und Adolfo verabschiedet hatten. Dann folgte der Flug zurück in Richtung Heimat, die mit einem lachenden und einem weinenden Auge angesteuert wurde.

Es war wirklich eine sehr schöne und ereignisreiche Woche mit interessanten Eindrücken und Ereignissen, an die sich wohl jeder der dabei war in Zukunft gerne erinnern wird.

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