Was ist eigentlich Logistik?

geschrieben am: 25.03.2011 13:22

Wir, der Mathe-Leistungskurs der Klasse 11 von Frau Lehmann, haben am letzten Montag, dem 21.3.2011, einen Ausflug zur TU-Berlin unternommen. Dort waren wir die zweite Klasse, die das neue "Integrierte Logistik Labor" unter die Lupe nehmen durfte. Nach einer S-Bahnfahrt  und  ein paar erträglichen Schritten kamen wir bei der Uni an und konnten ein paar erste Blicke auf das Labor werfen. Direkt beim Eintreten in den Raum schritten wir durch ein "RFID-Gate". Mithilfe dieses "Tores" kann man unter Einsatz von teurer Technik, aufwendiger Computerprogrammierung und gewissem Fachwissen sogenannte "RFID-Chips" auslesen, welche nahezu jedes Kleidungstück in Deutschland trägt. Diese sind meist in den Schildern der Kleidung vorhanden, ohne dass die Meisten davon wissen. Nach einer kurzen Einführung und einer Sicherheitsinformation wurden uns Informationen über Barcodes und RFID-Chips (Entstehung, Verwendung, Nachfolger, Nachteile) über PowerPoint vermittelt. Danach ging es an das Praktische. Jetzt durften wir einmal erfahren, wie sich die Arbeiter bei großen Logistik-Firmen fühlen. In einem Raum von ungefähr drei Klassenzimmern wurde ein Logistiksystem nachgestellt. Dabei kam Technik zum Einsatz, die den Wert von einigen Kleinwagen besitzt. Das System wurde uns anhand eines "Bonbonlieferanten" erklärt. Zuerst wurden wir in Gruppen geteilt und auf drei Stationen verteilt. Eine Station, die Kommission, hatte die Aufgabe, Aufträge zu erstellen sowie die Bonbonlieferung zusammenzustellen. Diese wurden dann an ein zentrales Lager gesendet, von wo aus die Verteiling stattfand. Diese Station musste Nachschub and die Komission senden, fertige Lieferungen einlagern und andere Lagerbestände verschicken. Von dort aus wurden die fertigen Zusammenstellungen and eine dritte Station gesendet. Diese war nicht nur für das verpacken der Lieferung zuständig, sondern auch für das Entladen von LKW-Paletten und das Bereitstellen von Leerbehältern für die Komission. Dieses ganze System funktionierte mit einem Computerprogramm, welches speziell dafür programmiert wurde. Selbstverständlich waren alle Stationen durchgängig besetzt und wir tauschten auch so, dass jeder mal überall war.  Alles in allem war es ein gelungener Tag in der TU-Berlin, von dem wir mit unseren selbstgepackten Bonbonpäckchen nach Hause kamen!

Roman Adenstedt & Benjamin Arndt

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