Unsere Parisfahrt 2012

geschrieben am: 25.03.2012 19:56

Unsere Reise nach Paris

 

Vom 18.03. bis zum 23.03.2012 waren die Klassen 9b und 9c auf Sprachreise. Unser Ziel war die französische Hauptstadt Paris. In dieser Woche haben wir viele Eindrücke gesammelt und unsere Sprachkenntnisse in Französisch auf die Probe gestellt. Begleitet wurden wir von unseren Französischlehrerinnen Frau Behnke und Frau Otremba sowie unseren Klassenlehrerinnen Frau Hille und Frau Freund.

 

Sonntagabend ging die Reise los. Um 21.30 Uhr haben sich alle Schüler der beiden Klassen vor der Schule getroffen. Der Bus kam gegen 22.00 Uhr. Da wir so viele Schüler waren, fuhren wir mit einem Doppelstockbus, der uns auch die ganze Woche zur Verfügung stand. Eine fast vierzehn-stündige Busfahrt mit mehreren Pausen lag vor uns.

Als wir um 11.40 Uhr in Montmartre, einem Stadtteil von Paris, ankamen, waren die meisten von uns müde, obwohl wir im Bus geschlafen hatten. Wir stiegen hinauf zum Montmartre und waren begeistert – die wunderschöne weiße Kirche Sacré Coeur erstrahlte in der Sonne. Natürlich hielten alle diese Eindrücke fotografisch fest. Nun hatten wir vier Stunden Freizeit und konnten Sacré Coeur besichtigen, den Place du Tertre besuchen, uns in den zahlreichen Souvenirläden umsehen oder uns einfach nur vor der Kirche auf eine der Treppen setzen, entspannen und einen weiten Blick über die Stadt genießen. Um 16.00 Uhr waren alle wieder am Treffpunkt. Mit dem Bus wurden wir nach Brétigny-sur-Orge , am südlichen Stadtrand von Paris gelegen, gebracht, wo wir unsere Gastfamilien kennenlernen sollten.

Alle Gasteltern warteten schon, nur wussten wir noch nicht, wer zu wem gehörte. Uns waren nur die Nachnamen bekannt. Die Gruppen, zwei oder drei Schüler, wurden nacheinander aufgerufen und ihrer Gastfamilie vorgestellt.

 

Am Dienstag nach dem Frühstück in unseren Gastfamilien trafen sich alle mit einem Lunchpaket in der Tasche um 8.30 Uhr vor dem Collège Paul Eluard in Brétigny.

Nun ging es wieder nach Paris. Dort kam eine Stadtführerin zu uns in den Bus und wir fuhren einmal quer durch die ganze Stadt. Dabei sahen wir alle Sehenswürdigkeiten der Stadt, die bekanntesten und auch nicht so bekannte. Wir machten einen Halt am Arc de Triomphe und konnten uns auf der berühmten Einkaufsstraße, den Champs Élysées, umsehen.tl_files/immanuel-kant-gymnasium/News 2012-1/Parisfotos 2012/IMG_2953.JPG

Nach drei Stunden verabschiedeten wir uns von unserer Stadtführerin an dem Wahrzeichen von Paris, dem Eiffelturm. Bei strahlendem Sonnenschein standen wir unter dem gigantischen Bauwerk und konnten es kaum erwarten, nach oben zu gelangen. Da wir eine angemeldete Gruppe waren, mussten wir zum Glück nicht an der ewig langen Schlange vor dem Eingang anstehen. Der Blick vom Eiffelturm war grandios, natürlich suchten wir alle Sehenswürdigkeiten, die wir zuvor während unserer Stadtrundfahrt gesehen hatten.

Eigentlich sollten wir um 16.45 Uhr wieder am Bus sein, doch da sich einige Schüler verspäteten, kamen wir erst eine halbe Stunde später los als geplant. In Brétigny waren wir deshalb auch zwanzig Minuten zu spät, doch unsere Gastfamilien hatten geduldig gewartet, um den Abend mit uns zu verbringen.

 

Am Mittwoch trafen wir uns wieder um 8.30 Uhr. Uns erwartete ein Tag voller Aktivitäten. Um 10.30 Uhr kamen wir am Place de la Concorde an. Durch den wunderschönen Tuilleriengarten, vorbei am Louvre und entlang der Seine erreichten wir schließlich die Ile de la Cité. Wir waren beeindruckt von der Kathedrale Notre Dame. Wir hatten noch etwas Zeit, uns in einigen Geschäften umzusehen oder uns auf eine Bank vor der Kirche zu setzen und ein wenig zu entspannen.tl_files/immanuel-kant-gymnasium/News 2012-1/Parisfotos 2012/IMG_2875.JPG

Unser nächstes Ziel war der Louvre. Um 12.00 Uhr konnten wir in das riesige Museum gehen. Wieder mussten wir nicht lange anstehen, da wir als Gruppe angemeldet waren. Unser erstes Ziel war die Mona Lisa. Dort erlebten wir eine große Ansammlung von Touristen, die dieses eher kleine, aber berühmte Gemälde sehen wollten. Danach konnten wir uns das Museum anschauen oder besser gesagt einen bestimmten Teil davon, denn alles anzuschauen, das schafft man in knapp drei Stunden nicht.

Um 14.45 Uhr trafen wir uns wieder vor dem Louvre und liefen gemeinsam zum Place de la Concorde, wo uns der Bus erwartete.

Wir fuhren zur Anlegestelle der Bateaux-Mouche. Um 16.00 Uhr gingen wir aufs Schiff und genossen Paris noch einmal von der Seine aus.

Um 17.30 Uhr war die Bootsfahrt vorbei. Pünktlich um 19.00 Uhr waren wir wieder in Brétigny. Jeder genoss seinen letzten Abend in Frankreich mit seiner Gastfamilie.

 

Am Donnerstag trafen wir uns wieder am Collège, diesmal mit Gepäck, denn es war unser letzter Tag. Die Verabschiedung von unseren Gastfamilien war sehr herzlich, es wurden Adressen ausgetauscht, einige von uns wären gerne noch geblieben. Zunächst ging es zum Supermarkt „Auchan“, wo wir noch ein paar Einkäufe erledigten. Nun freuten sich alle auf Versailles. Ab 12.30 Uhr konnten wir das Schloss, den Park und die kleine Stadt besuchen. Wir waren einerseits beeindruckt von dem riesigen Schloss und den weiten Parkanlagen, andererseits befremdet vom unendlichen Prunk am französischen Königshof.

Um17.00 Uhr hieß es dann Abschied nehmen von Paris und nach vier erlebnisreichen Tagen traten wir unsere Rückreise in Richtung Deutschland an. Kurz nachdem wir über die Grenze von Frankreich nach Belgien gefahren waren, machten wir um 20.30 Uhr Pause. Doch dann fuhren wir nicht mehr weiter, da es technische Probleme mit dem Bus gab. Nach zwei Stunden Warten kam der Pannendienst. Das Ergebnis: Das Kugellager war kaputt und konnte nicht so leicht repariert werden. Ein Ersatzbus wurde angefordert und am Freitagmorgen setzten wir nach 10stündiger Wartezeit in einer Raststätte in Belgien endlich die Heimreise fort.

Wir waren alle total k.o. und die Stimmung war auch nicht mehr so super. Gegen 18.00 Uhr trafen wir in Teltow ein und unsere Eltern haben uns vor der Schule in Empfang genommen.

 

Trotz der letzten Nacht war es eine sehr schöne Reise mit vielen schönen Eindrücken und Erfahrungen.

 Elen Niedermeyer, Klasse 9b

 

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