Kursfahrt nach Rom

geschrieben am: 13.11.2011 21:20

Am 6. September brachen 40 erwartungsvolle Schüler der 12. und 13. Klassen unserer Schule auf die ewige Stadt Rom zu erkunden. Gleich nach Ankunft in der italienischen Hauptstadt wurden wir mit der Realität konfrontiert; nichts ging mehr – ein Generalstreik legte den öffentlichen Nahverkehr  lahm. Notgedrungen mussten wir den ersten Tag auf unserem Campingplatz bleiben, was ein nachdenkliches Stirnrunzeln bei den drei begleitenden Lehrern, jedoch ungeteilte Zustimmung bei den Schülern hervorrief. So hatten alle genug Zeit die weiträumige und sehr gut ausgestattete Anlage zu begutachten und sich bei strahlendem Sonnenschein den ersten Sonnenbrand einzufangen.

Am nächsten Tag mischten wir uns unter die überaus zahlreichen Touristen aus aller Welt und schauten uns, begleitet von zwei Stadtführern und verfolgt von Sonnenbrillen- und Sonnenschirmverkäufern, die antiken Sehenswürdigkeiten an. Völlig fußlahm hatten die meisten danach nur noch ein Ziel- zurück an den Pool des Campingplatzes.

Am nächsten Tag bestiegen wir den ca. 200 km von Rom entfernten Vesuv, dessen „großer Bruder“ im Jahr 79 n.u.Z. für die Zerstörung der bekannten Stadt Pompeji zuständig war. Der heute wieder aus dicken Ascheschichten geborgene Ort ist sehr gut erhalten und legt ein Zeugnis über die sinnvolle Organisation antiker Städte ab. So gab es damals schon Einbahnstraßen, Einkaufspassagen mit Reklametafeln, Fast- Food- Restaurants und sogar Freudenhäuser.

Der letzte Tag stand ganz im Zeichen kultureller Schätze, von denen Rom jede Menge zu bieten hat, die aber am eindrucksvollsten in den Vatikanischen Museen zu bestaunen sind. Von Raffael oder Michelangelo haben bestimmt viele schon gehört. Den Originalwerken gegenüberzustehen war jedoch ein besonderes Erlebnis.

Am Abend des gleichen Tages ging dann eine interessante und erlebnisreiche Zeit zu Ende. Wir konnten einen umfassenden Eindruck einer lebendigen, historischen  und doch modernen Großstadt gewinnen. Dank einiger Schüler wissen wir jetzt sogar, wo die deutsche Botschaft ist und wie italienische Krankenhäuser organisiert sind.                 

– Alles wurde gut!-

 

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