Kursfahrt Amsterdam 15.09. bis 19.09.2014

geschrieben am: 01.10.2014 19:42

Im Vergleich zu anderen Weltstädten ist Amsterdam recht klein; doch keinesfalls arm an Sehenswürdigkeiten. Eine Vielzahl historischer und moderner Sehenswürdigkeiten, weltberühmte Museen und ein lebendiges, charismatisches und authentisches Studenten- und Nachtleben verbirgt Amsterdam inmitten der schönsten Häuser an den lieblichsten Grachten.
 
Die fünf Tage (Montag bis Freitag) gestalteten wir abwechslungsreich mit viel individueller Freizeit. Um 07:00 Uhr in aller früh startete der Bus seinen Motor und wir fuhren quer durch Deutschland in den Nord-Westen. Als wir ankamen (etwa 16:00) bezogen wir in 5-er- bis 6-er-Gruppen die Zimmer. Abends fuhren die meisten in das Stadtzentrum und genossen dort ihren ersten Abend bis 23:00 Uhr. Spartanisch, funktional eingerichtet mit genügend Platz für unsere Koffer, verbrachten wir in dem STAY-OKAY- Hostel unsere Nächte. Am nächsten Tag (Dienstag) begann um 10:00 Uhr unsere 75-minütige Grachtenfahrt. Wir tuckerten vorbei an ehrwürdigen Gebäuden, tollen Brücken, dem Anne-Frank- Haus, süßen Hausbooten und alles bei blauem Himmel uns Sonnenschein. Im Anschluss standen das Van-Gogh- Museum, das Schifffahrtsmuseum sowie das Reichsmuseum zur Auswahl. Jeder entschied sich für das ihm am Passendste und es entstanden später faszinierende, fast sogar

philosophische Gespräche über die unterschiedlichsten Bilder. Im Anschluss daran hatten wir Zeit, die Stadt individuell auf uns wirken zu lassen. Es wurden die typischen Pommes und Pfannkuchen probiert, die Souvenirläden geplündert und eifrig Postkarten geschrieben. Ebenso bestand die Möglichkeit, das Anne-Frank-Haus zu besichtigen. Hinterher gestaltete jeder wieder individuell den Nachmittag und Abend. Der Tag war viel zu kurz und die Zeit bis 24.00 Uhr leider nicht

ausreichend, um das Nachtleben voll und ganz auszukosten. Dafür war Amsterdam nun auch wieder  zu groß, um schnell an das andere Ende der Stadt zu gelangen. Mittwoch starteten wir einen Tagesausflug nach Den Haag. Es stellte sich heraus, dass es doch besser war, das Nachtleben nicht ausgekostet zu haben. So blieb man die 2-stündige Stadtrundfahrt über wach. Doch vorerst besichtigten wir eine Käserei und eine Holzschuhmacherei, die eine willkommene Abwechslung nach der Busfahrt und eine schöne Pause vor der Stadtrundfahrt waren. Zu sehen, wie viel Liebe

und Arbeit zum Produzieren dieser holländischen Spezialitäten gehört und auch wie alles funktioniert, war wirklich spannend. Am darauffolgenden Tag besuchten wir die idyllische Insel Texel. Unsere eigentlich geplante Weiterfahrt mit dem Bus war nicht sofort möglich, da dieser nur stündlich fuhr und nicht mehr auf die Ankunft der Fähre gewartet hatte. Spontan entschieden sich einige für eine umweltfreundliche Alternative: das Fahrrad. Vorbei an den grünen Dünen radelten 80% der Schüler und Lehrer (!) bis zur Seehundaufzuchtstation „ecomare“. Obwohl es unter uns

einige Nichtinteressierte gab, waren sie im Endeffekt sehr beeindruckt von der Vielfalt, die die Umwelt –besonders das Meer- zu bieten hat. Während eines kurzen Besuches in dem benachbarten Ort De Koog (nur die Fahrradfahrer; die Busfahrer hatten leider keine Zeit), setzten sich einige von uns an das offene Meer, aßen ihre Pasta, Fischbrötchen, Salate, etc., genossen das kalte Wasser zwischen den Zehen und ließen sich gern die Frisur vom Wind zerstören. Nach den insgesamt

zurückgelegten 28 Kilometern, sonnten wir uns auf dem Rückweg erneut auf der Fähre und schipperten über die Nordsee zurück zum Festland, wo der Bus auf uns wartete. Der letzte Tag (Freitag) bestand aus jeder Menge Stau, müden Abiturienten und sicherlich auch Übergepäck (Souvenirs!!). Von 08.45 bis 17:00 fuhren wir wieder quer durch Deutschland gen Heimat mit jeder Menge guter Erinnerungen. Zu Hause wurden wir von unseren Liebsten herzlich empfangen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Amsterdam wahrlich aus der Masse der europäischen Metropolen mit seiner Einzigartigkeit heraussticht. Das Überschaubare im historischen, kulturellen,kleinen Rahmen hat es jedem von uns angetan. Jeder Einzelne stellte fest, dass diese Stadt aus mehrals nur Grachten, den Museumsbesuchen, dem Rotlichtviertel und den Coffee-Shops besteht. Nichts

ist weit voneinander entfernt und alles ist gut durch den öffentlichen Verkehr zu erreichen. Diese Stadt besitzt dieses angenehme, internationale Flair mit ihrer Multikultur (besonders im Studentenviertel) und hält für jeden etwas bereit- egal ob für Lehrer oder Schüler ;-)

 

Luise Karaszewski und Franziska Otto, 12d

 

 

 

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