Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie in Brandenburg

geschrieben am: 12.02.2018 11:18

Am 26.01.2018 besuchten wir, im Interesse des PB-, Psychologie- und Geschichtsunterrichtes, die Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie – Morde in Brandenburg an der Havel.

Der Ausflug wurde von der „Konrad-Adenauer-Stiftung“ übernommen un von Frau Bülow und Frau Klingbeil begleitet.

Wir begannen mit einer kurzen Einleitung zu unserem geplanten Tag.

Danach haben wir eine Leitfrage gestellt bekommen, welche wir jeweils am Anfang und am Ende beantworten mussten.

„Wie viel Handlungsspielraum hatten die Täter-/innen damals wirklich?“

Für ein besseres Verständnis teilten wir uns in zwei Gruppen auf.

Wir erhielten eine Führung durch ein Gebäude der Gedenkstätte und besichtigten das weitere Gelände, um ein Gespür für die Anlage zu bekommen.

Zum Ende hin bearbeiteten wir in Gruppen eine Aufgabe, um die uns gestellte Frage beantworten zu können.

Dieser Besuch hat unser Wissen für die Zeit der NS-Herrschaft / Rassenideologie noch einmal vertieft.

Nach all diesen erlebten Eindrücken, konnte ich mir am Ende des Tages die Frage vom Anfang wie folgt beantworten:

 

Was mich sehr schockiert hat, war, dass jeder Mittäter an den Morden vieler deutscher Kinder und Erwachsener, nie unter Zwang stand und selbst frei darüber entscheiden konnten, ob er diese Menschen tötet oder nicht.

So Viele töteten freiwillig, ca. 200.000 Menschen, nur deshalb, weil die Opfer nicht ganz gesund waren bzw. nicht der damaligen gewünschten Ideologie entsprochen haben.

Für mich persönlich eine sehr schockierende Information, die mir zuvor in diesem Ausmaß nicht bewusst war.

Auch, dass von außerhalb dieser „Tötungsstationen“, bis auf ein paar sehr wenige Ausnahmen, niemand auch nur im Geringsten etwas dagegen unternahm.

 Ein sehr empfehlenswerter, interessanter und informativer Ausflug, welcher mich sehr zum Nachdenken angeregt hat, so eine Zeit und solche Geschehnisse sollten niemals in Vergessenheit geraten, sie sind leider auch ein Teil unserer Geschichte.

 

Caroline Petzold                                                                   01/2018

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