Romfahrt 10a 2017

Vom 18. – 22. September sind wir, also die Klasse 10a, in Begleitung von Frau Dr. Kolende und Herrn Jagst zur Bildungsreise nach Rom geflogen. Montagnachmittag flogen wir mit Airberlin nach Rom. Nach einem langen Anreisetag konnten wir dann endlich  (viel zu spät) ins Bett fallen. Am nächsten Tag, nach dem Frühstück, suchten wir zunächst einen Supermarkt auf, um für die nächste Zeit gut versorgt zu sein.  Danach wir mit Bussen in das Zentrum Roms. Dort wurden wir dann von einer sehr freundlichen Reiseführerin begrüßt.

Wir besichtigten u.a. das Standbild des Marc Aurel, das Forum Romanum, das Kolosseum und vieles mehr. Am Ende des Tages fühlte es sich so an, als ob wir das gesamte antike Rom abgelaufen hätten. Dem war aber offensichtlich nicht so, es waren nämlich laut der Fitnessarmbanduhr von Herrn Jagst nur 14 km. Sehr müde fielen wir am Abend ins Bett, um dann am nächsten Tag mit Ausnahme von zwei erkrankten Schülern sehr früh nach Ostia Antica aufzubrechen. Ostia Antica, ungefähr zwei Stunden mit öffentlichen Verkehrsmitteln vom Zentrum entfernt, war eine sehr große Hafenstadt am Rande von Rom. Sie ist heute eine antike Ausgrabungsstätte und für Touristen zugänglich. Mit der Führerin des Vortages machten wir uns bei schönstem Wetter zur Erkundung der Stadt auf. Die Häuser und Gebäude waren größtenteils sehr gut erhalten und wir konnten sogar eine antike Toilette betrachten (nicht benutzen!). Gegen Nachmittag waren wir dann auch schon wieder im Camp und ließen den Tag am Pool und bei McDonalds ausklingen. Diese Ruhepause haben wir definitiv gebraucht, denn der nächste und letzte Tag würde der anstrengendste werden. Wir fuhren morgens wieder in das Zentrum Roms, um uns dort die Ara Pacis, das Augustusmausoleum, die Engelsburg und die Engelsbrücke anzusehen und Vorträge unserer Mitschüler darüber anzuhören. Gegen Mittag sind wir dann in ein anderes Land gereist - und zwar in das kleinste Land der Welt. Die Rede ist natürlich vom Vatikanstaat. Die Führung dort begann etwa um ein Uhr und sollte laut dem Museumsführer vier Stunden später enden. Trotz der vielen Touristen und der erbarmungslosen Sonne war die Führung ganz interessant.  Wir spürten, dass der Erklärer wohl ein überzeugter „Fan“ des italienischen Malers und Bildhauers Michelangelo ist, wie er uns über eine halbe Stunde lang erzählte. In der Sixtinischen Kapelle konnte man die Massen an Touristen nochmal besonders spüren, da man dort praktisch mit jedem von ihnen Körperkontakt hatte, was ein wenig Übelkeit bei einigen  Mitschülern verursachte. Nach der langen und anstrengenden Führung hatten wir dann Gelegenheit, Rom allein zu erkunden. Der letzte Abend im Camp war dann nochmal sehr schön. Am Freitag ging es dann nur noch ans Kofferpacken und nach Hause, um die Füße hochzulegen, denn es war zwar eine sehr schöne, aber auch anstrengende Reise.

Emily Kidd  (Schülerin der Klasse 10 a)

Die Rom-Abschlussfahrt der Klasse 10 d

Nach unserer Ankunft in dem etwas außerhalb Roms gelegenen Elite Club Vacanze  ließen wir den Tag vor den Chalets oder am Pool  ausklingen.

Am nächsten Tag fuhren wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Kolosseum, wo wir uns mit unserem Guide trafen. Dort lernten wir viel über die Geschichte des großartigen antiken Bauwerkes kennen. Nach einer scheinbar stundenlangen Führung, liefen wir, begleitet von der prallen Sonne und der daraus folgenden sengenden Hitze, hinüber zum für uns Lateinschüler allseits bekannten Forum Romanum. Glücklicherweise war unser Guide so rücksichtsvoll fast nur an schattigen Plätzen und an den überall in Rom vorhandenen Trinkbrunnen halt zu machen, sodass die Hitze erträglicher wurde. Nach einer dreistündigen überaus informativen Führung vom Kolosseum über das Forum Romanum bis hin zum „Altare della Patria“ (Denkmal Viktor Emanuels II.) war eigentlich noch der Besuch der Katakomben von San Callisto geplant. Die gesamte Klasse war allerdings bereits durch die Hitze und das anstrengende Hin- und Herlaufen so ermüdet, dass dieser auf den Donnerstag verschoben wurde. Nachdem wir endlich wieder an unseren Chalets angekommen waren, konnten wir unter unserer Klimaanlage relaxen, im Pool baden, im gegenüberliegenden Supermarkt einkaufen (wir mussten uns, abgesehen vom Frühstück, selbst versorgen, doch dies war kein Problem, da unsere Chalets mit einer Küche ausgestattet waren) oder bei einem 100 Meter entfernten Mc Donalds essen gehen.

Am folgenden Tag fuhren wir nach dem Frühstück in die Innenstadt und liefen am Rettungsgang der Päpste (Il Passetto) entlang zur Engelsburg. Danach besichtigten wir mit unserer Führerin Diana die Vatikanischen Museen. Entlang vieler päpstlicher Schätze, unter anderem der Laocoon-Gruppe, gelangten wir zur berühmten Sixtinischen Kapelle, auf deren Besuch wir bereits zu Beginn der Führung vorbereitet worden waren. Nachdem wir uns durch die Menschenmengen gepresst hatten, besichtigten wir außerdem den riesigen Petersdom mit der Pieta von Michelangelo.

Am Donnerstag nach dem Wecken um 6:15 Uhr und dem danach folgenden Frühstuck ging es direkt nach Ostia Antica, der antiken Hafenstadt etwas außerhalb Roms. Auf diesem von der sachkundigen Gabriele geführten Rundgang sahen wir das Kapitol, das früher das Zentrum der Stadt war, das  Amphitheater, Thermen, Mietshäuser, Villen, Werkstätten, Läden, Wirtshäuser, Wandmalereien und Fußbodenmosaike, sowie die Mithraskultstätte, wodurch wir einen Eindruck über das Leben in der Stadt gewannen.

Danach traten wir dann den langen Weg zu den Katakomben von San Callisto an, die zwar etwas schaurig von innen waren, aber trotzdem ausnahmslos alle begeisterten. Zum Schluss konnte dann jeder selbst entscheiden, ob er die Stadt noch weiter besichtigte oder zurück ins Camp wollte. Eine kleine Gruppe suchte dann noch unter Führung unserer Klassenlehrerin Frau Dr. Kolende und ihres Ehemannes das Pantheon, den Vierströmebrunnen, den Trevibrunnen und die Spanische Treppe auf.

Der Freitag begann mit einem ruhigen Frühstück und dem anschließenden Reinigen unserer Chalets. Nachdem die Koffer gepackt waren, fuhren wir mit dem Bus zum Flughafen und landeten mit etwa einer Stunde Verspätung am späten Nachmittag in Berlin Tegel.

Erlebnisreiche und  anstrengende fünf Tage Klassenfahrt liegen nun hinter uns, die wir nicht so schnell vergessen werden. Manche von uns sind nun sicher vom Romreisefieber erfasst.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 d

Klassenfahrt der 10a nach Rom im September 2016

Auch  dieses Jahr ging es für die Französischklassen des 10. Jahrgangs nach Paris. Und wir, als Lateinklasse, hatten diesmal das große Glück nach Rom fliegen zu dürfen, keine ewig lange Busfahrt für uns. J

Am Montag, den 19. September starteten wir am Flughafen Tegel und waren wenig später auch schon in Rom.

Am ersten Abend bezogen wir die Chalets in unserem „Elite Club“ und gingen erst mal einkaufen, denn wir mussten unser Abendessen selbst zubereiten. Leider stellten wir schnell fest, dass es keinen Backofen gab…Damit fiel Pizza aus dem Speiseplan heraus. Trotzdem war unser Abendessen verhältnismäßig kreativ: Es reichte von Zitronen über Nudeln bis hin zu Wraps und Risotto. J

Am Dienstag machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg, um Rom unsicher zu machen. Wir schauten uns den Trevibrunnen und den Pantheon an und hatten anschließend Freizeit.

Später trafen wir uns wieder, um unsere geführte Stadtbesichtigung anzutreten. So besichtigten wir das Kolosseum, welches uns sehr beeindruckte, den Palatin, das Forum Romanum und das Kapitol. Am Ende des Tages waren wir sehr erschöpft, denn wir waren sehr viel und noch mehr gelaufen. ;)

Mittwoch ging es, nach einem kurzen Abstecher zum Tiber, nach Ostia Antica, wo wir wieder eine Führung hatten.  Dort schauten wir uns die Ruinen der antiken Stadt an und waren überrascht, wie viele der Gebäude so gut erhalten waren.

Am Donnerstag standen die Vatikanischen Museen und der Petersdom auf dem Plan. Vorher konnten wir noch in unserer Anlage und sogar am Pool entspannen, das hatten wir uns auch mal verdient. J  

Die Vatikanischen Museen, in denen wir eine Führung hatten, waren sehr überfüllt, der Petersdom allerdings begeisterte uns alle sehr. Und dazu hatten wir noch das große Glück ihn durch die Heilige Pforte betreten zu dürfen.   

Anschließend hatten wir wieder Freizeit und trafen uns am Abend vor der Spanischen Treppe; diese war leider abgesperrt und wurde erst später am Abend eröffnet.  Anschließend genossen wir vom Garten der Villa Medici aus einen herrlichen Sonnenuntergang über Rom. 

Am Freitag war unsere Klassenfahrt leider schon wieder vorbei und es ging zurück nach Berlin.

Auf jeden Fall aber lässt sich sagen, dass wir alle eine sehr schöne, ereignisreiche, informative und lustige Zeit in Rom hatten. J

Ein römischer Legionär zu Gast – die etwas andere Lateinstunde 05/2016

Am 19. Mai 2016 bekamen die Lateinklassen der 10. Jahrgangsstufe Besuch aus der römischen Antike. Ein römischer Soldat gestaltete einen etwas anderen Lateinunterricht. Komplett ausgestattet mit der Nachbildung einer Rüstung, einigen Schwertern und mehreren Schilden durften wir erfahren, wie ein römischer Soldat gelebt und gekämpft hat. Natürlich durfte auch der Helm nicht fehlen. Er schützte das Gesicht von Josef Geisberger zunächst vor den neugierigen Blicken der Schülerinnen und Schüler.

In Regensburg beschäftigt sich Herr Geisberger mit der experimentellen Archäologie. Das heißt, er erprobt zusammen mit seinen Freunden die römischen Waffen und den Lebensstil eines römischen Soldaten, um der Geschichte Leben einzuhauchen, denn „Geschichte ist nicht nur Geschehenes, sondern Geschichtetes - also der Boden, auf dem wir stehen und bauen.” (Hans von Keler). Mit seiner Truppe und voll beladen mit allem Wichtigen machte er sich sogar einmal auf den Weg von Wien nach Regensburg, um zu testen, wie anstrengend es für einen Soldaten gewesen sein musste, lange Märsche zu ertragen. Wir haben viel gelernt und durften selbst das Schwert gegen Herrn Geisberger erheben. Mit nachgebildeten Schilden übten wir Formationen, die den Soldaten viele Siege eingebracht haben.

Insgesamt kann man sagen, dass der Besuch von Herrn Geisberger sehr gelungen war und eine Bereicherung für den Unterricht darstellte. Neunzig Minuten vergingen wie im Fluge. An dieser Stelle möchten wir unserem Gast noch einmal „Herzlichen Dank” sagen.

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 a und d

Latein AG

Zwei Lateinklassen auf den Spuren der Römer - unsere Reise nach Xanten - März 2015

 

Am 23.03.2015 starteten wir, die Lateinklassen 9a und 9d des Immanuel-Kant-Gymnasiums, zu unserer Klassenfahrt nach Xanten. Um 7 Uhr fuhren wir in Begleitung von Frau Klingbeil, Frau Dr. Kolende, Herrn Schauberg und Herrn Dr. Kolende acht Stunden lang nach Nordrhein-Westfalen. Kurz nach 15 Uhr erreichten wir die Jugendherberge und hatten nach dem Beziehen der Zimmer  den restlichen Tag Freizeit bis zum Abendbrot. Abends trafen wir uns täglich mit unseren Lehrern und besprachen die Vorhaben für den nächsten Tag und hielten Vorträge, die wir zuvor in der Schule vorbereitet hatten.

Am nächsten Tag ging es bereits früh zum APX - das ist der Archäologische Park Xanten. Die Besonderheit dessen ist, dass der Grundriss einer römischen Stadt, der Colonia Ulpia Traiana, aus dem ersten nachchristlichen Jahrhundert freigelegt und zum Teil rekonstruiert wurde. Dies bot einen Einblick in den typischen Aufbau antiker Städte. Wir nahmen dort an einer Führung teil und besichtigten das Amphitheater, alte Thermen und noch viele andere interessante Bauwerke. Im Römischen Museum des APX erfuhren wir viel über die verschiedenen Berufe der Bewohner dieser römischen Stadt. Außerdem wurden wir über römische Spiele aufgeklärt und durften diese dann auch selber testen. Im Anschluss erkundeten wir die Innenstadt Xantens und wurden später wieder mit dem Bus zurück in die Herberge gefahren.

Am darauffolgenden Tag gingen wir zum Adventure Park zum Klettern. Da jedoch das Wetter an diesem Tag nicht ganz auf unserer Seite gewesen war, fuhren wir nach Wesel ins Kino und sahen dort den Film „Insurgent“. Währenddessen waren die Mitschüler, die nicht mit ins Kino wollten, mit den Lehrern in der Stadt.

Den vierten Tag verbrachten wir in Xantens Innenstadt, da wir dort eine Stadtführung erlebten. Man erklärte uns die Bedeutung der Mühle, des Doms und einiger anderer Gebäude. Nach drei Stunden Pause, die die meisten mit Pizza/Eis essen und Shoppen verbrachten, trafen wir uns alle beim

Siegfried-Museum wieder. Wir wurden in Gruppen geteilt und verschiedene Führer erläuterten uns die Nibelungensage und ihr Fortwirken bis in die Gegenwart. Das Highlight des Tages war das Römeressen. Es gab viele Leckereien von Fleischspießen bis hin zu Honigkuchen.

Um 7.15 Uhr war am 27.03.2015 die Zimmerabnahme, gegen 8.30 Uhr saßen wir alle im Bus nach Hause und waren gegen 16 Uhr zurück.

Ich denke, dass allen die Klassenfahrt sehr gut gefallen hat, denn sie war sehr abwechslungsreich und unterhaltsam. Außerdem war die Jugendherberge sehr modern eingerichtet und es gab viele Möglichkeiten sich in der Freizeit dort sportlich zu betätigen.

L. B. ( Kl. 9d)

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