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Geschichte

Projekt: SchülerInnen entwerfen ein Denkmal

„17. Juni 1953“

Ein Kunstprojekt in Zusammenarbeit mit dem
Immanuel-Kant-Gymnasium in 14513 Teltow

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Projektinitiatoren: Die Stadt Teltow

Projektleitung:

  • künstlerisch-technische Beratung: Torsten Theel (Hofschmiede Dahlem)
  • historische und pädagogische Beratung: Gregor Wilkening (Immanuel-Kant-Gymnasium)

Teilnehmende Schülerinnen und Schüler:

Kira Fischer, Norbert Guratzsch, Marie Maye, Lena Ritz, Hannah Schubert, Loreen Westphal, Ivo Tittmann

Historische Grundlagen

Sucht man nach den historischen und politischen Ursachen des Volksaufstandes in der ehemaligen DDR am 17. Juni 1953, wird man keineswegs bei den Ereignissen des 16. Juni 1953 oder den Geschehnissen rund um die Gründung zweier deutscher Staaten fündig. Der Volksaufstand, der in der noch sehr jungen ehemaligen DDR fast vorzeitig zu deren Ende geführt hat, ist ein Musterbeispiel für die  komplexen Zusammenhänge historischer Ereignisse und ihrer Deutung.

Umso größer war die Herausforderung, die 7 Projektteilnehmer der Klasse 9a des Immanuel-Kant-Gymnasiums für diese Thematik historisch zu sensibilisieren.

Die Annäherung an die Thematik erfolgte über eine vielseitige methodische Aufbereitung der deutschen Geschichte von 1913 bis zur Gründung der DDR. Das Motto lautete hier: „Geschichte erleben und nicht erlesen“.

Die Auseinandersetzung mit Zeitzeugen ermöglichte den Schülerinnen und Schülern Fragen an die Vergangenheit zu stellen – die Antworten gaben dem Projekt schlussendlich die entscheidende Richtung – eine lokale Geschichte.

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Auf dem Weg zu einem zeichnerischen Entwurf

Ein ganz besonderer Anspruch lag bei der künstlerischen Umsetzung des Projekts. Wie entsteht aus der erzählten Geschichte ein konkreter Gedanke und wie kann ich diesen zeichnerisch interpretieren? Hierzu wurde an jede historische Sequenz, eine Zeichnerische angehängt.



Die Lokale Geschichte: „Teltow am 17. Juni 1953“

Das Streikkomitee, bestehend aus  Männern des VEB Dralowid, wurde am 17. Juni von der kasernierten Volkspolizei nach Potsdam abtransportiert. Zur „Freipressung“ der Gefangenen  stellten die Arbeiterinnen des Betriebes der politischen Führung ein Ultimatum.1

Dieses menschliche und sehr mutige Verhalten der damaligen werktätigen Frauen von Teltow  steht symbolisch für Stärke durch Zusammenhalt und den gemeinsamen Glauben an die Durchsetzung der Forderungen zur Überwindung des Machtapparates.

Diese Situation als mahnendes Beispiel darzustellen, war Anliegen unserer abstrahierten Ideen.

Gregor Wilkening

1 http://www.17juni53.de/karte/potsdam/teltow_schnell.pdf (30.5.2010).

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