1. Juli 2019

Fachbereiche

Aufgabenfeld I

Das Fach Deutsch ist für die Schülerinnen und Schüler im Rahmen ihrer schulischen Entwicklung von grundlegender Bedeutung. Es gilt, sprachliche Qualifizierungen in den verschiedenen Kompetenzbereichen  zu erreichen, zu vertiefen und zu festigen, um den Anspruch der vertieften, allgemeinen Bildung am Gymnasium gerecht zu werden.

Fachbezogene Kompetenzbereiche

  • Lesen – der Umgang mit Texten und Medien
  • Schreiben
  • Sprechen und Zuhören
  • Entwicklung von Sprachwissen und Sprachbewusstsein

Voraussetzung für einen erfolgreichen Unterricht sind motivierte Lehrerinnen und Lehrer, interessierte Schülerinnen und Schüler und selbstverständlich eine positive Lernatmosphäre, welche die Erfahrungswelt der Lernenden  einbezieht und Bezüge zu den Herausforderungen in der heutigen und künftigen Gesellschaft herstellt. Dies gilt für alle Lerngruppen gleichermaßen.

Außerschulische Aktivitäten sind in diesem Zusammenhang unverzichtbar. 

Exkursionen / Sonstiges

Theaterbesuche z. B. Berliner Ensemble Furcht und Elend des Dritten Reiches, Deutsches Theater Kabale und Liebe, Abonnement am Hans Otto Theater in Potsdam, in diesem Schuljahr: Minna von Barnhelm, Werther.Sprache der Liebe, My Fair Lady, Draußen vor der Tür.

  • z. B. alljährliche Fahrten nach Weimar
  • Umgang mit Zeitungen / Medien allgemein ( diverse Projekte)

weitere inhaltliche Informationen unter http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/Deutsch

English as a global language

Die englische Sprache hat sich während des 20. Jahrhunderts als international bedeutendste Lingua franca herausgebildet und dient Menschen weltweit zur internationalen sowie interkulturellen Kommunikation.

Am Immanuel-Kant-Gymnasium Teltow wird Englisch als erste Fremdsprache unterrichtet. Der Unterricht richtet sich nach den Rahmenlehrplänen für moderne Fremdsprachen des Landes Brandenburg (https://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/rlp-online/c-faecher/englisch/kompetenzentwicklung/), auf deren Grundlage der Fachbereich Englisch seine schulinternen Rahmenpläne erarbeitet hat. Im Mittelpunkt steht dabei die Entwicklung der interkulturellen Handlungsfähigkeit der SchülerInnen, um sie bestmöglich auf authentische Sprachbegegnungen in der Zielsprache Englisch vorzubereiten.

Wir arbeiten mit den aktuellen Lehrwerken der Green Line-Reihe (jeweils Lehrbuch und Arbeitsheft), unterstützt durch moderne Medien, wie z.B. authentische Hörtexte, Videosequenzen, Filme, Webunits sowie mit aktuellen Materialien aus der Sprachzeitung World and Press. Die SchülerInnen nehmen aktiv an der Gestaltung des Unterrichts teil, etwa in Form von Referaten, Gestaltung von Projekten, Gruppenarbeiten, Rollenspielen und Dialogen sowie durch das Erstellen eigener Videos/Blogeinträge/Flyer/Podcasts.

In Klasse 8 wird der Leistungsstand der SchülerInnen im Rahmen der Lernstandserhebungen (VERA 8) ermittelt und jeder Schülerin bzw. jedem Schüler individuell sowie klassen- und schulbezogen rückgemeldet, um Stärken und Entwicklungspotentiale aufzudecken.

Am Ende der Jahrgangsstufe 10 findet sowohl eine schriftliche Prüfung im Fach Englisch, als auch eine mündliche Gruppenprüfung in einer Fremdsprache statt. An unserer Schule wählen die Lernenden hierbei zwischen Englisch, Französisch, Spanisch oder Latein (hier Einzelprüfung).

Des Weiteren findet im 3. Halbjahr der Qualifikationsphase (12. Klasse) die Mündliche Leistungsfeststellung, ebenfalls in Form einer Gruppenprüfung, statt.

Die FachlehrerInnen des Fachbereiches Englisch betreuen regelmäßig ReferendarInnen und Master-StudentInnen und nehmen an Fortbildungen teil.

Außerunterrichtliche Aktivitäten:

  • jährliche Teilnahme am Englischwettbewerb „Big Challenge“
  • Sprachenfahrt nach Südengland in der 10. Klasse, welche durch die Unterbringung in Gastfamilien authentischen Sprachkontakt bietet
  • wechselnde Angebote/gezielte Prüfungsvorbereitung im Rahmen der Projektwoche unserer Schule
  • Unterstützung unserer SchülerInnen bei der Bewerbung um Gastschulaufenthalte im Ausland sowie bei der Aufnahme von GastschülerInnen

Le français – une langue internationale, une langue vivante

Ziel unseres Fremdsprachenunterrichtes ist es, die kommunikativen Fähig- und Fertigkeiten zu entwickeln und zu festigen. Hörverstehen, Hörsehverstehen, Sprechen, Leseverstehen und Schreiben in der Fremdsprache sind die sprachlichen Kompetenzen, über die die Schülerinnen und Schüler im Laufe ihrer Schullaufbahn verfügen. Da Französisch als zweite Fremdsprache gelernt wird, kann systematisch sprachliches Vorwissen aus dem Englischen und der Muttersprache bei der Erschließung von Wort- und Textbedeutung genutzt werden. Einsprachige Unterrichtsführung ist eine Selbstverständlichkeit.

Themengebiete sind u. a.:

–       Les rapports humains (Zwischenmenschliche Beziehungen)

–       La France et l’Allemagne au cœur de l’Europe (Frankreich und Deutschland im Herzen Europas)

–       La francophonie (Francophonie)

–       Le monde du travail (Arbeitswelt)

Der Schwerpunkt unseres Unterrichts liegt im mündlichen Sprachgebrauch, in Dialogen, Rollenspielen und zahlreichen Übungen sollen die Schülerinnen und Schüler ihre Sprachkenntnisse praktisch anwenden. Es wird mit verschiedenen Medien und zahlreichen Methoden gearbeitet.

Mündliche Klassenarbeit

Die SchülerInnen sollen im Französischunterricht die Gelegenheit erhalten, ihre mündlichen Kompetenzen systematisch auszubauen und zu erproben. Deswegen bieten wir es an, die 3. Klassenarbeit in Klasse 9 durch eine mündliche Leistungsüberprüfung zu ersetzen. Nach einer Vorbereitungszeit von 10 Minuten wenden die SchülerInnen ihre mündlichen Kompetenzen in einem Vortrag und einem Dialog an. Um die SchülerInnen langsam an diese Prüfungsmodalität heranzuführen, werden die Themen vorher im Unterricht vorbereitet. Unmittelbar vor der Vorbereitungszeit ziehen die SchülerInnen das Thema. Sie werden so auf die mündlichen Prüfungen in Klasse 10 vorbereitet, vor allem aber wird ihre Sprechkompetenz gestärkt.

Außerschulische Aktivitäten

  • Alljährliche Fahrt nach Paris mit Unterbringung in französischen Gastfamilien und Kulturprogramm am Anfang der 10. Klasse. 
  • Unterstützung von Schülerinnen und Schülern bei der Teilnahme an Austauschprogrammen (Deutsch-Französisches Jugendwerk)- im Zuge dessen Aufnahme von Gastschülern an unserer Schule. Partnerschule ist das Lycée Richelieu in Rueil-Malmaison bei Paris.
  • Delf-AG: Hier können die Schüler das international anerkannte Diplôme d’études de langue francaise unter professioneller Anleitung in verschiedenen Kompetenzstufen vorbereiten und erwerben. Es deint als offizieller Nachweis für französische Sprachkenntnisse bei der Immatrikulation an einer Hochschule oder bei der Bewerbung für eine Arbeitsstelle in Frankreich, Belgien, Kanada und der Schweiz.
  • France mobil: Ein französischer Lektor oder eine Lektorin besucht uns mit dem Renault Kangoo, um die Sprache und Kultur spielerisch zu vermitteln.

Latein ist tot – es lebe Latein!

  • vermittelt das Grundwissen über die gemeinsame europäische Kultur und Geschichte
  • erleichtert den Zugang zu den modernen romanischen Sprachen wie Französisch, Spanisch und Italienisch
  • existiert in 60 Prozent der englischen Wörter
  • bietet ein allgemeines Modell von Sprache, das auch im Deutschunterricht sehr hilfreich ist
  • gibt Einblicke in das römische Alltagsleben, den Handel, das Militärwesen und die Politik

Latein wird an unserer Schule ab Klasse 7 als 2. Fremdsprache und ggf. als 3. Fremdsprache in Klasse 9 angeboten. Dabei wird sowohl Wert auf den richtigen Umgang mit grammatischen Fachbegriffen sowie mit den typischen lateinischen Konstruktionen als auch auf das Erlernen eines angemessenen Grundwortschatzes gelegt.

Einen großen Teil des Unterrichts machen aber auch das Kennenlernen und die Auseinandersetzung mit dem römischen Alltagsleben anhand von Modellen, Filmen und Sachtexten aus. Hier wird besonders in Gruppen- und Partnerarbeitneues Wissen erschlossen und im Plenum z.B. anhand von Plakaten vorgestellt. Gern werden diese Projekte am Tag der offenen Tür präsentiert.

Ergänzt wird der Unterricht durch Exkursionen in den Park Sanssouci oder in die Berliner Museen.

Das Latinum kann nach erfolgreichem Abschluss der 10. Klasse oder bei späterem Lateinbeginn entsprechend nach 4 bestandenen Lehrjahren erlangt werden. Die Schülerinnen und Schüler erwerben dazu zunächst grundlegende Kompetenzen im Umgang mit lateinischen Texten auf der Grundlage des Lehrbuchs Prima Nova.

In der anschließenden Lektürephase werden antike Autoren wie Cicero, Cäsar, Sallust, Phädrus, Ovid, Catull und Martialaber auch neuere Texte über Brandenburg oder die Entdeckung Amerikas in ihrer aktuellen Brisanz untersucht. Dabei bietet z.B. die römischen Geschichts-schreibung Einblicke in das Entstehen des Imperium Romanum sowie in das Bild der Römer von anderen Völkern. In der Dichtung wird das Alltagsleben der Römer auf ironische Weise beleuchtet oder man erfährt, dass es schon damals gute Tipps für das Flirten oder für das „Anhübschen“ gab. Eine große Rolle in der Lektürephase spielen antike, neuzeitliche und moderne Rezeptionen klassischer Themen wie z.B. der Verwandlungsgeschichten von Ovid, der Epen von Vergil oder Homer oder bekannter Sagen aus der römischen Frühgeschichte.

Bis zum Jahr 2015 wurde in Klasse 9 von den Lateinklassen eine Projektfahrt nach Xanten zum Archäologischen Parkdurchgeführt, bei der die Schüler und Schülerinnen neben spannenden Exponaten des Römermuseums auch selbst erleben durften, was Kinder in der Antike alles mit Knöchlein spielen konnten.

Im Jahr 2016 fand zum 1. Mal in Klasse 10 die Abschlussfahrt der Lateinklassen nach Rom statt. Parallel dazu fahren die Französischklassen nach Paris.

Die 5 Tage werden sicher der Höhepunkt für den Lateinunterricht in der Sekundarstufe I. Wir werden das antike Zentrum Roms (das Forum Romanum, den Palatin sowie das Kolosseum) besichtigen sowie durch die Vatikanischen Museen und den Petersdom geführt werden. Außerdem führen wir eine Tagesexkursion zur alten Hafenstadt Ostia an der Tibermündung durch.

¿Hablas español?

Hablo  español.

Das sagt mittlerweile jeder 10. Mensch auf der Erde.

Nach Englisch, Chinesisch und Hindu ist Spanisch die meistgesprochene Sprache auf der Welt.   Ein Grund dafür ist Globalisierung und die damit einhergehenden wirtschaftlichen und politischen Verflechtungen.

An unserer Schule wird seit 2007 Spanisch als 3. Fremdsprache unterrichtet. Bereits in Klasse 9 kann Spanisch (mit 2 Wochenstunden) angewählt und in Klasse 10 als Wahlpflichtunterricht (mit 2 Wochenstunden) fortgeführt werden. Mit ihren Kenntnissen anderer romanischer Sprachen (Latein bzw. Französisch) verfügen unsere Schüler über eine hervorragende Grundlage für den schnellen Erwerb des Spanischen als 3. Fremdsprache unterrichtet. Bereits in Klasse 9 kann Spanisch (mit 2 Wochenstunden) angewählt und in Klasse 10 als Wahlpflichtunterricht (mit 2 Wochenstunden) fortgeführt werden. Mit ihren Kenntnissen anderer romanischer Sprachen (Latein bzw. Französisch) verfügen unsere Schüler über eine hervorragende Grundlage für den schnellen Erwerb des Spanischen.
 

Das Fach erscheint als 3. Fremdsprache auch auf dem 10. Klasse-Zeugnis und eröffnet die Möglichkeit, Spanisch in Klasse 11 fortzuführen; sei es als 3. Fremdsprache oder nach Abwahl von Französisch bzw. Latein (mit der 10. Klasse hat man hier bereits die Bedingungen für das Latinum erfüllt) als 2. Fremdsprache.

Im Schuljahr 2015/16 wurde unser Sprachenangebot weiter ausgebaut. Somit gibt es nun an unserem Gymnasium die Möglichkeit, in Klasse 7 neben Französisch und Latein auch Spanisch als 2. Fremdsprache anzuwählen. Der Schwerpunkt des Anfangsunterrichts liegt im spielerischen Erlernen der Sprache anhand altersgemäßer Inhalte, die an der Lebenswelt der Schüler ausgerichtet sind.

Neben der Arbeit mit den Lehrbüchern ¡Vamos! Adelante und A_tope.com werden unter anderem Vorträge erarbeitet, Plakate gestaltet, Dialoge geschrieben und kleinere Texte verfasst. Viel wird in Team- und Partnerarbeit erarbeitet und geübt.

Die Kommunikation steht dabei im Mittelpunkt, aber auch Sprachmittlung und Höraufgaben.
Die Nähe zu Berlin bietet zusätzlich die Möglichkeit, Museumsbesuche in den Unterricht zu integrieren
 

Nach drei Jahren sollen unsere Schüler in der Lage sein, sich in verschiedenen Situationen sicher zu verständigen, authentische Texte zu lesen und sich schriftlich zu äußern. Außerdem entwickeln sie ein Bewusstsein für die kulturelle Vielfalt, historische und gesellschaftliche sowie kulturelle Besonderheiten der spanischsprachigen Welt.

Für das Fach Kunst gibt es an unserer Schule zwei Lehrerinnen, Frau Krüger und Frau Zühlke. Wir unterrichten auch beide Deutsch als zweites Fach, somit wird man uns auch in diesem Fachbereich auf der Homepage wiederfinden.

Das Fach Kunst ist recht abwechslungsreich in seinen Angeboten. Neben kunstgeschichtlichen Informationen, die durch Exkursionen in die Galerien Berlins ergänzt und vertieft werden, gibt es sehr verschiedenartige praktische Aufgaben. So üben sich die Schüler im Umgang mit grafischen Zeichengeräten (z.B. Federzeichnung, Linoldruck, Zeichenkohle, Rötelstifte usw.) und auch im Einsatz mit der Farbe (z.B. Schulmalfarben, Acrylfarben, Pastellkreide usw.). Ebenso spielt die plastische Gestaltung in der Sekundarstufe II eine Rolle (z.B. Ton, Speckstein). Noch recht neu in unser Angebot haben wir die Fotografie für die Schüler der 11. und 12. Klassen aufgenommen. Bei der Umsetzung der projektorientierten Aufgaben können die Schüler Experimentierfreude und Kreativität beweisen, da sie sehr viel Freiraum in der Gestaltung und im Einsatz der Mittel bekommen. Die Fotos zeigen einen kleinen Einblick in die Verschiedenartigkeit der Aufgabenstellungen und natürlich in die Variabilität der Umsetzung. Die Fotos präsentieren Ergebnisse aus der 13. Klasse zum Projekt „Eis“, eine Arbeit aus der Klassenstufe 11 zur Thematik „Abbild und Inszenierung“ (Schwerpunkt Fotografie) und Arbeiten der Schulgalerie, die man jederzeit in der unteren und in der ersten Etage besuchen kann. Zu sehen sind im Augenblick Exponate von Schülern der Klassenstufen 7 bis 11. Erfreulicherweise können wir seit diesem Schuljahr (2010) auch einen Leistungskurs Kunst anbieten, in dem das Angebot des Grundkurses intensiviert wird und etwas mehr Zeit für praktische Arbeiten bleibt.

Aufgabe des Musikunterrichts ist es, Schülerinnen und Schüler zur kulturellen Teilhabe in unserer Gesellschaft zu befähigen und sie hierbei zu unterstützen. Dafür werden am Immanuel-Kant-Gymnasium unterschiedliche Kompetenzen gefördert:

1. Musik wahrnehmen und verstehen

2. Musik gestalten

3. Nachdenken über Musik

Neben musiktheoretischen Grundlagen, Werkanalyse, Musik in der Gesellschaft, Musik in verschiedenen Kulturen, Musik und Markt, der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Genres  sowie Musikepochen, gilt die Musikpraxis als wesentlicher Bestandteil des Musikunterrichts: Stomp, afrikanisches Trommeln, Band- und Ensemblearbeit, Bodypercussion,  singen, die Herstellung eines Films mit Filmmusik uvm. befähigen die Schülerinnen und Schüler ganzheitlich, Gelerntes anzuwenden, sich auszudrücken und ihre  Fähigkeiten zu entdecken und weiterzuentwickeln.

Der Musikunterricht findet ab der 8. Jahrgangsstufe zweistündig statt. Ab der 10. Klasse kann Musik als Grundkurs gewählt werden.

Exkursionen

  • Staatsoper Berlin
  • Atze Musiktheater
  • Lehrer-/Schülerchor

Workshops

  • Staatsoper Berlin

Aufgabenfeld II

Erfahrung und Menschenkenntnis sind die Hauptquellen der Klugheit. Geschichte aber ist die Summe der Erfahrungen und der Menschenkunde.

(Johannes Comenius, tschechischer Pädagoge)

 

Geschichte im Konjunktiv oder Fragen an die Logik?

Wer war eigentlich Herr Niemand, der im Sommer 1961 als Mauerbauer angekündigt wurde?
Warum baute der alte Fritz sein Sanssouci so dicht an der Eisenbahn?
Was wäre gewesen, wenn Pontius Piatus Jesus begnadigt hätte?
Wann und vor allem wo wurde Napoleons Zug auf die russische Breitspur umgestellt?
Warum starb 1848 in Berlin auch ein Rentier und woher kam es?
 

Neugierig geworden? Der Geschichtsunterricht an unserer Schule – die Stundentafel:

In den Jahrgangsstufen 7 und 9 ist das Fach Geschichte mit je einer Wochenstunde in der Stundentafel vertreten, in den Jahrgangsstufen 8 und 10 mit je 2 Wochenstunden.
Für den Übergang in die Sekundarstufe II müssen alle Schülerinnen und Schüler die Entscheidung treffen, ob Sie einen Geschichtskurs auf erhöhtem (4 Wochenstunden) oder auf grundlegendem Niveau (2 Wochenstunden) wählen möchten.
 
Themen und Inhalte
 
Unsere Reise durch die Historie beginnt in Klasse 7 mit dem Aufbruch in die Neuzeit, also mit Christoph Kolumbus und Martin Luther, und endet in der 10. Klasse mit der Gegenwart. In der Sekundarstufe II geht es inbesondere um historische Kontroversen, dabei werden differente Sichtweisen auf die Geschichte hinterfragt und Ursachen für gegensätzliche Auffassungen ergründet. Neben der Festigung des historischen Wissens werden die Schülerinnen und Schüler auch das historische Argumentieren und das freie Sprechen üben, sodass sie befähigt werden, sich ein umfassendes Geschichtsbewusstsein anzueignen um ggf. eine mündliche oder schrtiftliche Abiturprüfung erfolgreich zu bestehen.
 
Vorurteile gegen die Geschichte?!
 
Oft hört man im Alltag: „Geschichte ist doch ein reines Lernfach!“
Demm könnte man entgegnen, dass auch in Geschichte zwar gelernt und gedacht werden muss, der moderne Geschichtsunterricht erschöpft sich aber schon lange nicht mehr im Auswendiglernen von Zahlen und vorgegebenen Deutungen. Vielmehr ist Geschichte heute ein „Denkfach“, welches sich mit dem Unbekannten auseinandersetzt und dieses multiperspektivisch hinterfragt.
Auch die Aussage „Geschichte ist doch langweilig“ schreibt man dem schulischen Geschichtsunterricht gerne einmal zu bzw. wird damit gelegentlich konfrontiert. Vielleicht erwacht ein geschichtliches Interesse bei den meisten Menschen erst dann, wenn sie fühlen, dass ihre eigene Zukunft begrenzt ist. Junge Menschen glauben oft an unendliche zeitliche Dimensionen und Möglichkeiten, nichts scheint jemals ein Ende zu haben. Geschichte ist sicherlich nicht alles, aber alles wird irgendwann zur Geschichte.
 
Natürlich wäre Geschichte noch spannender, wenn wir Zeitreisen in frühere Epochen unternehmen könnten. Dies wird perspektivisch vorerst unmöglich bleiben. Dennoch sind wir stehts bemüht unsere Schüler und Schülerinnen im Unterricht mit auf eine empathische Zeitreise zu nehmen. Der gezielte Einsatz neuer Medien (interaktive Lernplattformen und Tafeln, Homepage als Lernstütze) helfen uns dabei Geschichte im Klassenzimmer erlebbar zu machen.
  • Thematisch quer durch die Kontinente und Zeitzonen reisen.
  • Vielfältige Staaten der Erde und ihre Besonderheiten kennen lernen.
  • Vom Mittelpunkt der Erde bis in den Weltraum Erkenntnisse sammeln.
  • An der Projektwoche Klasse 10 „SOS Erde – Globale Zukunftsszenarien“ teilnehmen und deren Ergebnisse präsentieren.
  • Arbeiten mit Medien der Zukunft!

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Gegenstand des Psychologieunterrichts sind allgemein das Verhalten und Erleben von Menschen, deren Entwicklung sowie die Bedingungen für psychisch gesundes bzw. gestörtes  Verhalten und Erleben.

Dabei wird auf fachwissenschaftlicher Grundlage mit den Erfahrungen der Schüler gearbeitet.

Kenntnisse aus dem Psychologieunterricht sind für viele Studiengänge ( Psychologie, Sozialpädagogik, Jura, Management…), für viele Berufe ( Richter, Lehrer, Mitarbeiter im Personalbereich…) und im täglichen Umgang mit Freunden, Eltern, Lehrern … nützlich.

Psychologieunterricht wird in der 10. Klasse als Wahlkurs  2 Stunden wöchentlich und in den Klassen 11 und 12  jeweils 4 bzw. 2 Stunden wöchentlich erteilt. 

Ebenfalls wird in Klasse 11 und 12 ein Seminarkurs angeboten.

Das Fach Wirtschaft-Arbeit-Technik ist ein Pflichtfach und wird in den Klassenstufen 8 und 9 im Umfang von je zwei Wochenstunden unterrichtet. Die ausgewählten Themengebiete haben eine größtmögliche praxisrelevanz und alltagsnähe. Dabei sollen die Unterrichtsinhalte des Faches WAT die Schülerinnen und Schüler bestmöglich auf die Zeit nach der Schule vorbereiten und ihnen eine Orientierung für Studium, Ausbildung oder den Weg in die Selbstständigkeit geben.

Dabei erfolgt in Klasse 8 im Rahmen der Berufsorientierung auch die intensive Vorbereitung auf das 2-wöchige Schülerbetriebspraktikum zu Beginn der 9. Jahrgangsstufe. Zudem erhalten die Schülerinnen und Schüler grundlegende Kenntnisse über das technische Konstruieren und das digitale Visualisieren (Animationen und APs). Neben diesen obligatorischen Inhalten können die Schülerinnnen und Schüler gemeinsam mit der Lehrkraft aus einer Vielzahl von Wahlthemen auswählen.

In Klassenstufe 9 steht die Wirtschaftsbildung im Fokus des schulinternen Lehrplans. Neben grundlegen Kenntnissen über Wirtschaftskreisläufe und Unternehmsformen, haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit im Rahmen eines Projekts eine eigene Schülerfirma zu gründen, um im Unterricht Erlerntes praxisnah umzusetzen.  

Die Fachbereiche WAT und Informatik verfügen dabei über einen hohen technischen Standard. Neben der Arbeit in den 3 Computerkabinetten der Schule haben die Schülerinnen und Schüler auch die Möglichkeit sich am 3D-Druck zu versuchen. Mit den eigens für den WAT-, Technik- und Informatikunterricht angeschafften 3D-Druckern haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit mit dieser zukunftsweisenden Technologie erste Erfahrungen zu sammeln, um z.B. selbst entworfene Produktideen mit CAD-Programmen zu gestalten und im Schichtdruckverfahren herzustellen. Das Immanuel-Kant-Gymnasium übernimmt hiermit eine Vorreiterrolle im Land Brandenburg!

Aufgabenfeld III

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Sonstige

Aufbauend auf den in der Grundschule gesammelten sportlichen Körper- und Bewegungserfahrungen soll im Sportunterricht der Sekundarstufe die individuelle Handlungsfähigkeit der Schüler weiter ausgeformt werden. Neben der motorischen Dimension spielen im Sportunterricht besonders auch kognitive Aspekte des Sportbegreifens und soziale Aspekte des sportlichen Miteinanders eine entscheidende Rolle. Angestrebt wird, dass jeder Jugendliche selbständig in der Lage ist, aus der Vielfalt der sportlichen Angebote und der sportlichen Sinninhalte (Gesundheit, Miteinander, Leistung, Körpererfahrung etc.), die ihm angemessene Form zu finden und diese im persönlichen Leben auch nach der Beendigung der Schulzeit lebensbereichernd einzusetzen. Der Schwerpunkt des Unterrichtes liegt demnach in der Förderung der Gesundheit und in der Entwicklung der Freude an sportlicher Bewegung.

Sportangebote

Leichtathletik, Gerätturnen, Schwimmen, Volleyball, Basketball, Fußball, Badminton, Tischtennis, Judo, Ski

Außerunterrichtliche Aktivitäten

  • Teilnahme an den Sportwettkämpfen „Jugend Trainiert für Olympia“
  • Teilnahme am Minimarathon, Fun Run, Avon- Frauenlauf, Preußenmeile
  • Teilnahme am Pokalschwimmen des Fördervereins zum Erhalt des Freibades Kiebitzberge
  • Jährliche Durchführung eines Sportfestes „ Sportlichste Klasse“
  • Durchführung des Projektes „ Sport und Gesundheit“ in der Klassenstufe 7 anlässlich der Projektwoche

Der Beitrag des Religionsunterrichts in der Schule

Woher komme ich? Wozu lebe ich? Wohin gehe ich?

Schülerinnen und Schüler fragen! Sie stellen in Frage, was ihnen begegnet. Sie wollen weiterfragen, nachdenken, sich untereinander austauschen, die Meinungen und Überzeugungen der anderen hören.
Sie stellen die großen Fragen der Menschheit – nach dem Sinn von Leben, nach unserer Herkunft und Zukunft und nach Gott. Sie stellen Fragen, von denen sie vielleicht ahnen, dass sie nicht endgültig zu beantworten sind.

Diesen Fragen Raum zu geben, dafür stehen im schulischen Kontext der evangelische und katholische Religionsunterricht.

Unabhängig von einer religiösen Bindung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer lädt der Religionsunterricht die Schülerinnen und Schüler dazu ein, aus der Perspektive des christlichen Glaubens über ihr Leben und die Welt nachzudenken.
Der Gott der Bibel ist ein Gott der leidenschaftlichen Beziehung zu den Menschen. Er

fordert sie heraus, stellt unbequeme Fragen, geht mit in Freude und Trauer.
In dieser Wahrnehmung ordnen sich die Welt und die Stellung des Menschen in ihr neu:
Wie könnte ich mich unter der Perspektive verstehen, dass ich mich nicht mir selbst verdanke? Wie kann das Leben gelingen angesichts von Leiderfahrungen? Welche Chancen und Freiheiten ergeben sich, wenn ich mich als von Gott geliebt und wertgeschätzt annehmen kann?

Der Bildungsgewinn der Lernenden besteht darin, dass die Reflexionsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler gefördert und so die Fähigkeit gestärkt wird, auch in komplexen außerschulischen Situationen mündig, verantwortungsbewusst und tolerant zu handeln. Dabei versteht sich der Religionsunterricht als ein mögliches Deutungs- und Orientierungsangebot und leistet von daher wesensmäßig seinen Beitrag in der Pluralität oder dem Dialog mit anderen auch weltanschaulich neutralen Unterrichtsfächern. Religionsunterricht verzichtet auf Zwang und Aufdringlichkeit und erkennt die individuelle Entscheidungsfreiheit des Menschen an.

Unsere Gesellschaft ist geprägt von einer Fülle christlicher Traditionen, die unser Leben und unsere Kultur prägen. Sichtbar werden sie in Literatur, bildender Kunst, Musik, Architektur, im Rhythmus des Kalenders, im Recht wie in den Medien. In der Auseinandersetzung mit diesen christlichen Wurzeln kann es gelingen, Geschichte zu verstehen und Zukunft aktiv und kreativ mitzugestalten. Der Religionsunterricht ist auf interdisziplinäres Lernen ausgerichtet und es ist ein Gewinn für die Schule, die dort erworbenen Deutungskompetenz in religiösen Fragen auch für andere Schulfächer zu nutzen. Den Prolog in Goethes Faust beispielsweise wird man nur dann umfassend deuten können, wenn man auch das biblische Buch Hiob kennt.

Immer mehr Menschen fragen nach Religion, Spiritualität und geistlichem Leben, weil die Grenzen menschlichen Handelns inzwischen unübersehbar und die Möglichkeiten des Verfügens so weitreichend geworden sind, dass die eigenen Existenzgrundlagen in den Horizont menschlicher Verfügung geraten sind. Religion vermag hier eine wichtige Ressource für die Orientierung von uns Menschen zu sein.

Die Grundlage des christlichen Glaubens ist die Liebe Gottes zu allen Menschen. Sie ist nicht an Bedingungen und Leistungen geknüpft, sondern als Geschenk zu verstehen. Gleichwohl fordert der Glaube die Menschen zu mitmenschlichem Tun und Empathie heraus. Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan (Mt. 25,40). Diese

grundsätzliche Solidarität Gottes mit den Schwachen begründet die diakonische Ausrichtung des Christentums. Im Religionsunterricht wird diese Ausrichtung durch diakonische Projekte erkennbar, sie sind ein sichtbares und unverzichtbares Zeichen des Unterrichts.

Besondere Herausforderungen stellen heute der zunehmende religiöse Extremismus und Fundamentalismus dar. Dem Bildungsbereich kommt hierbei die Aufgabe zu, durch Aufklärung und Information diesen vorzubeugen. Grundanliegen des Religionsunterrichts ist damit auch, die Dialogfähigkeit der Kinder und Jugendlichen im Blick auf religiöse Fragen zu fördern. Ein aufgeklärter Umgang mit religiösen Überzeugungen ist Grundvoraussetzung für ein tolerantes Miteinander der Kulturen.

Der Religionsunterricht ist ebenso wie die übrigen Fächer an Rahmenlehrpläne gebunden. In Aufbau und Struktur orientieren sich die Rahmenpläne beider Kirchen am pädagogischen Rahmenkonzept aller schulischen Fächer. Der Rahmenlehrplan für den Religionsunterricht legt deshalb die fachspezifische Kompetenz als religiöse Deutungs- und Handlungskompetenz aus. Die zu erbringenden Standards richten sich auf diese fachspezifischen Kompetenzen. Gerade in einem Land, in dem viele Menschen keine religiöse Bindung haben, ist der Religionsunterricht eine wichtige Bereicherung des schulischen Unterrichtsangebots. Vielleicht ist der Religionsunterricht ja der einzige Ort, um diese Deutungsperspektive einmal kennen zu lernen und neugierig Fragen über Gott und die Welt zu stellen und besprechen zu können. Die Chance zu einer Auseinandersetzung mit Religion sollten jedenfalls alle Kinder und Jugendlichen bekommen.

(Ev. Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz/ Erzbistum Berlin: Informationen zum evangelischen und katholischen Religionsunterricht in Brandenburg, 22010, 6-7.) 

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Die Seminararbeiten müssen unter Angabe des Namens und des/der betreuenden Fachlehrers/ Fachlehrerin (seminararbeit_name_fachlehrer.*) an folgende E-Mail Adresse gesendet werden!

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